Einige Fellnasen müssen sich erst an die neue Futterzusammensetzung gewöhnen, daher kann es zu Beginn der Futterumstellung zu Verdauungsproblemen kommen. Das ist vollkommen normal und zunächst nicht besorgniserregend. Während der Umstellung des Hundefutters kann sich die Menge und Konsistenz des Kots verändern.
Nicht selten nimmt die Kotmenge zu, wobei die Konsistenz weicher als üblich ist. Teilweise kann es sogar zu Durchfall kommen. Auch leichte Blähungen können als Nebenwirkung auftreten. All diese Symptome sollten jedoch schnell wieder abklingen. Spätestens nach vier Wochen sollte sich der Verdauungstrakt deines Vierbeiners wieder erholt und vollständig an das neue Futter gewöhnt haben. Wir geben dir eine Übersicht, welche Nebenwirkungen aufgrund von Futterumstellungen auftreten können und bei welchen du lieber tierärztlichen Rat einholen solltest:
Juckreiz
Juckreiz ist ein Symptom dafür, dass deine Fellnase entweder das alte oder das neue Futter nicht verträgt. Futtermittelallergien können dafür der Auslöser sein. Bei einem Wechsel auf ein hypoallergenes Futter wie das SENSITIVE LUPINENPROTEIN von VEGDOG sollte sich daher nach vier bis sechs Wochen eine Besserung zeigen. Ist der Juckreiz dann immer noch vorhanden, könnte eine Ausschlussdiät in Betracht gezogen werden.
Durchfall
Durchfall kann Folge einer Futterumstellung sein.. Achte dabei darauf, dass der Durchfall nicht länger als 5 Tage anhält. Hält der Durchfall länger an, solltest du tierärztlichen Rat einholen und ggf. die Umstellung beenden.
Erbrechen
Erbrechen sollte bei einer Futtermittelumstellung nicht auftreten. Ist dies doch der Fall, dann wurde das Futter sehr abrupt umgestellt oder der Hund ist besonders fütterungssensibel. Erbricht dein Hund mehrere Male sollte am besten eine Tierarztpraxis aufgesucht werden. Erbrechen kann nicht nur ein Symptom für eine Unverträglichkeit sein, sondern viele andere Ursachen haben, die abgeklärt werden sollten.
Blähungen
Blähungen können aufgrund von Futterumstellungen auftreten, da unsere Vierbeiner sich erst an die neue Zusammensetzung des Futters gewöhnen müssen. Diese sollten aber spätestens nach ein paar Tagen abklingen.
Schleimiger Kot
Da sich der Darm erst auf das neue Futter einstellen muss, kann in den ersten Tagen Schleim im Kot auftreten. Wie bei den anderen Symptomen gilt auch hier: Hält das Absetzen von schleimigem Kot bei deiner Fellnase an, sollte eine Tierarztpraxis aufgesucht werden. Geringe Mengen von Schleim im Kot sind jedoch normal, da Schleimdrüsen in Magen und Darm ein Sekret produzieren, damit das Futter besser verdaut und transportiert werden kann.
Blut im Kot
Blut im Kot ist ein Anzeichen für ein entzündliches Geschehen im Magendarmtrakt und sollte immer als ein Notfall behandelt werden. Es kann im besten Fall dafür sprechen, dass die Fellnase das neue Futter nicht verträgt. Blut im Kot kann aber auch sehr ernstzunehmende Ursachen wie Tumore oder Geschwüre haben, weshalb umgehend eine Tierarztpraxis aufgesucht werden sollte.
Viel Urin-Absatz
Bei einer Umstellung von Trocken- auf Nassfutter, nimmt dein Vierbeiner vermehrt Wasser auf. Das kann dazu führen, dass die Fellnase vermehrt pinkeln muss. Wird überdurchschnittlich viel gepinkelt, sollte ein bakterieller Infekt, Blasensteine oder eine andere Grunderkrankung beim tierärztlich abgeklärt werden.
Futterumstellung bei Welpen
Welpen sollten kurz nach der Entwöhnung der Mutter drei bis vier Mal am Tag gefüttert werden. Nach sechs bis zwölf Monaten (je nach Rasse) kann dies auf zwei bis drei Mahlzeiten am Tag reduziert werden.
Welpenfutter sollte bis zu einem Jahr verfüttert werden. Ab dem 13. Lebensmonat sollte eine Futterumstellung auf Adultfutter vorgenommen werden. Die Umstellung kann dabei bis zu zehn Tage andauern. Der Unterschied zwischen Welpen- und Adultfutter liegt besonders im Mineralstoffgehalt, da Welpen durch die Wachstumsphase mehr Mineralstoffe wie Calcium und Phosphor benötigen. Es ist daher außerordentlich wichtig, dass Welpen während des Wachstums mit einem passenden Welpenfutter gefüttert werden, da es sonst zu schweren Wachstumsstörungen kommen kann.