Alle Zutaten im Überblick
Ein selbst gemachtes Müsli für Hunde ist eine abwechslungsreiche und schmackhafte Möglichkeit, die Ernährung deines Vierbeiners zu bereichern. Damit daraus aber mehr wird als nur ein leckerer Snack, müssen die Mengen genau stimmen. Welche Zutaten für eine bedarfsdeckende Tagesration nicht fehlen dürfen, erfährst du im Folgenden:
Haferflocken: Eine wichtige Basis für das Müsli
Dieses Getreide gibt Energie und liefert verschiedene Mengen- und Spurenelemente, unter anderem Zink. Außerdem enthalten Haferflocken Schleimstoffe, die viele Hunde gut vertragen. Damit die Haferflocken gut verwertet werden können, solltest du sie vorbereiten: Weiche sie in Wasser ein, gern über Nacht, oder übergieße sie mit kochendem Wasser. Danach lässt du sie abkühlen, bevor sie in den Napf kommen. Bei bekannter Unverträglichkeit kann zur Vorsicht die glutenfreie Variante aus der Drogerie verwendet werden.
Die Pseudogetreide Quinoa und Amaranth
Quinoa und Amaranth liefern auch in ihrer gepufften Form wertvolle pflanzliche Proteine. Sie ergänzen die Haferflocken im Hundemüsli und bringen Abwechslung in die Ration. Da sie bereits gepufft sind, kannst du sie direkt unter das abgekühlte Haferflocken-Gemisch geben.
Kokosjoghurt oder Sojajoghurt für Cremigkeit im Napf
Da Kokos bei vielen Hunden sehr beliebt ist, wird dieses Rezept durch Kokosjoghurt bereichert. Alternativ kannst du Sojajoghurt verwenden. Wichtig ist bei beiden Varianten: Der Joghurt sollte ungesüßt sein und keine für Hunde ungeeigneten Zusätze enthalten. Hierzu zählt auch Modifizierte Stärke, Kaliumphosphate oder Orthophosphorsäure. Denn: anorganische Phosphate und können Nieren schädigen!*
Reisprotein als Aminosäuren-Lieferant
Als wichtiger Lieferant für essenzielle Aminosäuren dient Reisprotein, das einen Mindestgehalt von 80 % Protein enthalten sollte. Du kannst es entweder dem Haferflocken-Pseudogetreide-Gemisch mit ausreichend Wasser beigeben oder in den Kokosjoghurt beziehungsweise Sojajoghurt einrühren.
Beeren für einen süßen Frische-Kick im Hundemüsli
Aktuell lassen uns die Temperaturen spüren, dass der Sommer immer näher rückt. Das heißt: Beerenzeit! Im Hundemüsli landen deswegen Beeren, die von vielen Vierbeinern gern unverarbeitet verputzt werden. Natürlich kannst du sie auch in pürierter Form in den Napf geben. Für mäkelige Hunde ist Pürieren oft besser, da sich die Früchte dann gleichmäßig unter das Müsli mischen lassen.