Erkältungen bringen auch bei unseren geliebten Vierbeinern ihre tückischen Symptome mit sich. Dazu zählen:
- Niesen und Nasenausfluss: Erkältungen äußern sich bei Hunden häufig durch unnormal häufiges Niesen und eine laufende oder verstopfte Nase mit klarem bis gelblichen Nasenausfluss.
- Husten und Heiserkeit: Beobachte, ob dein Hund feucht oder trocken (ggf. bellend) hustet.
- Müdigkeit und wenig Appetit: Dein Hund kann bei Erkältungen träge werden und seinen Appetit verlieren.
- Leicht erhöhte Temperatur: Der Normalzustand sollte bei 38,0 - 39,0 °C liegen. Bei ca. 39,1 – 39,5 °C ist dein Hund in Verbindung mit anderen Symptomen wahrscheinlich erkältet.
Wichtig: Da ähnliche Symptome auch bei ernsteren Atemwegserkrankungen auftreten können, ist eine tierärztliche Abklärung immer empfehlenswert, wenn du unsicher bist.
Fieber messen & typische Red Flags
Fieber misst du bei deinem Hund rektal. Bei Atemnot, hohem Fieber (≥ 40,0 °C), stark übel riechendem Schleim, blutigem Auswurf oder Dehydrierung solltest du sofort die Tierarztpraxis deines Vertrauens aufsuchen. Auch bei Welpen, Senioren und vorerkrankten Hunden sollte die Praxis schon bei anfänglichen Symptomen besucht werden.
Abgrenzung zu Zwingerhusten und Grippe
Zwingerhusten äußert sich oft mit anfallartigem, „trötendem“ Husten, der mit Würgen verbunden ist. Er wird durch verschiedene Erreger wie das Bakterium Bordetella bronchiseptica oder Parainfluenza-Viren verursacht und ist hochansteckend. Gegen einige dieser Erreger kann vorbeugend geimpft werden.
Eine richtige Grippe ist schwerer, liegt aber selten vor. Dauert die Erkältung bei deinem Hund länger als 3 bis 5 Tage an, solltest du sicherheitshalber deiner Tierarztpraxis einen Besuch abstatten, um eine Grippe oder andere Erkrankungen auszuschließen.