
Futtermittelallergie beim Hund: Auslöser, Symptome & Tipps
Immer mehr Hunde leiden an Futtermittelallergien und Unverträglichkeiten. Kratzt sich deine Fellnase häufig oder hat Verdauungsprobleme? Oft dauert es eine gewisse Zeit, bis Hundehalter und Hundehalterinnen die Symptome erkennen und entsprechend handeln können.
Im Folgenden erfährst du, welche Nahrungsmittel bei Hunden häufig Allergien und Unverträglichkeiten auslösen. Zudem verraten wir dir, wie du die Symptome erkennen und behandeln kannst.
Von: Alena Thielert
Geprüft: Veronika H.
Geändert: 23.03.2026
Veröffentlicht: 23.03.2026
Futtermittelallergie vs. Futtermittelunverträglichkeit
Wenn deine Fellnase ihr Futter nicht verträgt, kann eine Allergie oder Unverträglichkeit die Ursache sein. Diese beiden Begriffe werden oft als Synonym verwendet, unterscheiden sich jedoch in gewissen Punkten.
Bei einer echten Futtermittelallergie reagiert das Immunsystem über. Es stuft eigentlich harmlose Futterbestandteile, meist Proteine, als Gefahr ein und bekämpft sie. Bei einer Futterunverträglichkeit (Intoleranz) ist das Immunsystem hingegen nicht beteiligt. Hier kann der Körper bestimmte Bestandteile nicht richtig verarbeiten oder abbauen. Ein Beispiel ist die Laktoseintoleranz.
Also zusammenfassend: Während bei einer Allergie schon kleinste Spuren Reaktionen auslösen, werden bei einer Unverträglichkeit kleine Mengen oft noch toleriert.
Symptome: Wie äußert sich eine Futterallergie beim Hund?
Die Anzeichen können vielfältig sein, zeigen sich aber besonders oft über die Haut. Achte auf folgende Signale bei deinem Hund und lass diese immer sicherheitshalber untersuchen:
- Starker, wiederkehrender Juckreiz
- Rötungen und Entzündungen (oft an Ohren, Pfoten, Bauch und Leisten)
- Häufiges Pfotenlecken oder Knabbern
- Magen-Darm-Probleme wie Blähungen, Durchfall oder Erbrechen
Was tun bei einem Verdacht auf Allergie?
Besteht der Verdacht auf eine Futtermittelallergie bzw. Unverträglichkeit, solltest du zunächst tierärztliches Fachpersonal aufsuchen und die Symptome abklären lassen. In den meisten Fällen wird dir dann eine Ausschlussdiät empfohlen. Mit dieser kann herausgefunden werden, welches oder welche Nahrungsmittel allergieauslösend sind bzw. von deinem Vierbeiner nicht vertragen werden. Die Ausschlussdiät geht daher mit einer Futterumstellung einher. Dabei ist es gut zu wissen, welche Lebensmittel zu den Hauptallergenen des Hundes zählen.
Rind, Huhn, Lamm & Co. - Die Hauptallergene des Hundes
Im Zuge einer Studie wurden bei Hunden verschiedene Allergene getestet, um herauszufinden, welche die meisten Reaktionen auslösen und dementsprechend zu den Hauptallergenen gehören. Die häufigsten Futtermittelallergien wurden dabei von tierischen Proteinen ausgelöst. Zu den wahrscheinlichsten Nahrungsmittelallergenen gehörten dabei die folgenden:
| Allergene | Getestete Hunde, die eine Reaktion auf das Allergene Zeigten |
|---|---|
Rind | 34% |
Milchprodukte | 17% |
Huhn | 15% |
Lamm | 14,5% |
Weizen | 13% |
Soja | 6% |
Mais | 4% |
Ei | 4% |
Schwein | 2% |
Fisch | 2% |
Reis | 2% |
Welches Futter ist sinnvoll für Allergikerhunde?
Da tierisches Eiweiß zu den Hauptallergenen gehört, fallen viele gängige Futtersorten weg. Früher wurde oft zu exotischem Fleisch wie Känguru oder Strauß geraten. Das ist jedoch nichtzwingend notwendig.
Die Lösung liegt oft in „Selected Protein“-Quellen. Das bedeutet, man wählt gezielt eine Proteinquelle, die das Immunsystem bislang nicht kennt oder die ein geringes Allergiepotenzial besitzt. Hier bieten sich hochwertige pflanzliche Proteine an. Sie sind für viele Hunde neu (daher "hypoallergen" im Sinne von "wenig allergen") und schließen die Hauptauslöser Rind, Huhn und Milchprodukte komplett aus.
VEGDOG - Das perfekte Hundefutter bei Allergien
Wir von VEGDOG haben gemeinsam mit Tierärzten und Tierärztinnen ein veganes Hundefutter entwickelt, das die Hauptallergene des Hundes ausschließt.
Unser Sortiment eignet sich ideal für eine Ausschlussdiät oder die dauerhafte Fütterung von sensiblen Hunden, da wir auf ausgewählte pflanzliche Proteine wie Lupine, Linsen oder Erbsen setzen. Unsere Qualität bedeutet für dich:
- hypoallergen
- 100 % bedarfsdeckende Alleinfuttermittel (bei unseren Nassfutter- und Trockenfuttersorten)
- Verzicht auf künstliche Lock- und Farbstoffe
- Viele Sorten ohne Gluten verfügbar
Alles in allem das perfekte Hundefutter für Allergiker! Das Beste daran: Wir bieten nicht nur gut verträgliches Nassfutter und Trockenfutter an, sondern haben auch zahlreiche Leckerlis in petto, sodass deine Fellnase rundum kulinarisch verwöhnt werden kann.
