Futtermittelallergie beim Hund erkennen und behandeln

Allergia alimentare nei cani

Sempre più spesso le cosiddette malattie comuni che conosciamo originariamente negli esseri umani si riscontrano anche nei cani. Oggi non è raro che alla passeggiata del cane ci venga detto che il cane di un altro proprietario ha un'allergia. Oltre a un'allergia ambientale (per esempio a certi pollini e graminacee), di solito si tratta di una reazione all'alimentazione del cane. Oggi vorremmo sfatare i numerosi miti che circondano le allergie alimentari nei cani.
Tempo di lettura: 5min
Da: Aylin Saglam
Modificato: 10.05.2026
Pubblicato: 30.03.2026

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Bei der Futtermittelallergie handelt es sich um eine übersteigerte Abwehrreaktion des Immunsystems. Nicht jede Reaktion auf Futter ist automatisch eine Allergie. Es kann auch eine Futtermittelunverträglichkeit ohne Beteiligung des Immunsystems dahinterstecken.
  • Häufig können Hunde gegen tierische Proteine, Soja oder auch Getreidebestandteile allergisch reagieren. 
  • Erkennbar ist eine solche Allergie vor allem anhand von Hautreaktionen und nachfolgend erst an Magen-Darm-Problemen.
  • Zur Diagnose eignen sich Ausschlussdiäten. Bluttests sind hingegen nicht empfehlenswert, da sie eher ungenau sind.
  • Mithilfe einer Futterumstellung und dem konsequenten Meiden des Auslösers lassen die Beschwerden häufig nach. Eine Beratung durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt ist aber immer sinnvoll.

Was ist eine Futtermittelallergie?

Bei einer Futtermittelallergie bekämpft das Immunsystem mit einer übersteigerten Abwehrreaktion Bestandteile der aufgenommenen Nahrung. Dabei handelt es sich in der Regel um eigentlich ungefährliche Eiweißmoleküle, die als körperfremd erkannt werden. Diese Moleküle können vielerlei Herkunft sein. Häufig stammen sie von gefüttertem Fleisch (Rind, Huhn, Lamm …). Aber auch Proteine pflanzlicher Herkunft, wie Weizen oder Soja, können Allergieauslöser sein. 

Einige wenige Vierbeiner reagieren im Gegensatz dazu auf sogenannte Futtermilben. Das sind kleine Spinnentierchen, deren Vorkommen im Trockenfutter sich nicht immer vermeiden lässt. Entgegen häufiger Annahmen ist das Einfrieren des Futters keine geeignete Methode, um die Allergie zu behandeln. Einfrieren kann Milben zwar abtöten, entfernt aber die allergieauslösenden Bestandteile nicht. Sie bleiben also im Futter und können weiterhin eine Reaktion auslösen. 

Symptome erkennen: Haut- und Margen-Darm-Probleme

  • Wunde und / oder juckende Pfoten
  • Gerötete Stellen zwischen den Pfoten oder ums Maul
  • genereller Juckreiz 
  • Entzündete Ohren
  • Magen-Darm-Symptome, wie Durchfall, Erbrechen oder vermehrte Blähungen

Das Hauptsymptom ist meist ein lästiger Juckreiz. Dieser kann am ganzen Körper, aber auch nur an einzelnen Stellen, zum Beispiel in den Ohren, auftreten. Diese sind dann mitunter stark entzündet und schmerzhaft. Eine häufig betroffene Stelle sind außerdem die Pfoten.

So kannst du selbst überprüfen, ob dein Hund an diesen knabbert und leckt: Betrachte das Fell zwischen den Zehen einer jeden Pfote. Ist dieses rötlich verfärbt? Dann ist das ein starkes Indiz dafür, dass hier der Speichel des Hundes gewirkt hat. Eine Futtermittelallergie könnte der Auslöser sein. Bitte beachte, dass einige Hunde zusätzlich oder ausschließlich mit Magen-Darm-Problemen auf eine derartige Erkrankung reagieren.

Wichtig ist auch:Juckreiz kann viele Ursachen haben, zum Beispiel Parasiten, Hautinfektionen oder eine Umweltallergie. Lass das unbedingt tierärztlich abklären.

Bluttests, Ausschlussdiät & Co. – Möglichkeiten zur Diagnose einer Futtermittelallergie

Es gibt einige Möglichkeiten, eine Futtermittelallergie zu diagnostizieren. Darunter sind einige sehr ungenau, nicht aussagekräftig (und teuer!), werden aber trotzdem noch in vielen Praxen angeboten. Wir empfehlen dir, bei Bluttests zur Futtermittelallergie, die eine Aussage darüber treffen sollen, auf welchen Nahrungsbestandteil dein Vierbeiner allergisch reagiert, lieber zu passen. Solche Tests liefern für die Futtermittelallergie keine verlässliche Grundlage.

Der Goldstandard (die Methode, die von allen am sinnvollsten und genauesten ist) ist die Eliminationsdiät, auch Ausschlussdiät genannt. Hierbei bekommt dein Hund über einen Zeitraum von 6 bis 8 Wochen eine Diät, die ausschließlich aus einer einzigen Protein- und Kohlenhydratquelle besteht. Beide sollte der Hund noch nie vorher bekommen haben. Häufig werden Pferdefleisch und Süßkartoffeln verwendet. Als Proteinquelle kommen bei pflanzlich ernährten Hunden je nach Ausgangslage unter anderem neue pflanzliche Proteine infrage, etwa Linsen oder Lupinen, sofern dein Hund sie noch nicht kennt.

In regelmäßigen Abständen wird dann immer wieder eine weitere Zutat eingeführt, solange, bis die Allergiesymptomatik wieder auftritt. Damit hat man den Beweis einer Allergie auf die zuletzt eingeführte Komponente. 

Wichtig: Während der Durchführung der Ausschlussdiät dürfen keine Leckerlis, Tischabfälle, etc. verfüttert werden! Auch Kauartikel, Zahnpflege-Snacks und aromatisierte Medikamente können das Ergebnis verfälschen.

Im letzten Schritt füttert man erneut das ursprüngliche, vermeintlich allergieauslösende Futter oder identifizierte Komponenten. Das nennt man Provokationstest. Kehren die Symptome zurück, leidet deine Fellnase an einer Futtermittelallergie gegen die getesteten Futterkomponenten. Diese müssen ab dann strikt gemieden werden.

Bei Welpen und Junghunden ist besondere Vorsicht geboten. Eine Ausschlussdiät sollte hier nur kurzzeitig und unter enger tierärztlicher und ernährungsphysiologischer Begleitung erfolgen.

Hinweis zur Einordnung:

Es gibt auch diätetische Alleinfuttermittel zur Minderung von Ausgangserzeugnis- und Nährstoffintoleranzerscheinungen. Hierbei handelt es sich um Alleinfutter, welches hydrolysierte Proteinquellen enthält. Also Proteine, die so zerkleinert wurden, dass der Körper sie nicht mehr als allergische Komponente wahrnimmt. Diese Futter können sehr gut für Allergiker funktionieren, dienen aber nicht als Ausschlussdiät.

Geeignetes Hundefutter: Was füttere ich bei einer Futtermittelallergie?

Du kannst dann die zur Diagnose verwendete Diät wiederverwenden, um deinem Hund Linderung zu verschaffen. Bitte beachte aber, dass bei Dauerfütterung eine kalkulierte und passende Vitamin- und Mineralstoffversorgung nötig ist, damit keine Mangelerkrankungen entstehen. Wende dich unbedingt an eine Spezialistin oder einen Spezialisten für Tierernährung, um ein geeignetes Rezept erstellen zu lassen oder greife auf ein geeignetes Alleinfuttermittel, wie unser pflanzliches veganes VEGDOG Hundefutter zurück. So stellst du sicher, dass Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe in der richtigen Menge enthalten sind. 

Auch im Handel sind Alleinfuttermittel für an einer Futtermittelallergie leidende Hunde erhältlich. Hier sind die Eiweißmoleküle, die eine Reaktion hervorrufen würden, so stark aufgeschlossen (bzw. so stark zerkleinert), dass der Körper sie nicht mehr als fremd erkennt. Lass dich bei der Auswahl beraten und achte auf eine klare Deklaration und eine nachvollziehbare Zusammensetzung.

Eine Futtermittelallergie ist heute kein Weltuntergang mehr. Durch die richtige Herangehensweise ist sie meist gut zu diagnostizieren und zu managen. Wir von VEGDOG arbeiten stetig daran, unsere veganen Rezepturen so verträglich und ausgewogen wie möglich und nötig zu gestalten. Verträglichkeit und Nährstoffbalance gehören dabei für uns immer zusammen. Bei Fragen kannst du uns gerne unter kundenservice@vegdog.de kontaktieren, oder direkt in unserem Help Center vorbeischauen.

Dein VEGDOG-Team

Aylin S.

Seit Februar 2026 schreibe ich gemeinsam mit Hündin Phoebe als Copywriter für VEGDOG – von Social-Media-Posts über Newsletter bis hin zu Blogartikeln. Nach meinem Linguistik-Studium möchte ich meine Stimme nun vor allem denen geben, die selbst keine haben. Denn wenn wir es nicht tun, wer tut es dann?

Torna al blog